Vor langer langer Zeit lebte einmal eine Königstochter, die war in einen tiefen, hundertjährigen Schlaf gefallen. Um ihr Schloss herum wuchs eine Dornenhecke, so dicht, dass niemand sie durchdringen konnte. Eines Tages kam ein mutiger Prinz und versuchte es doch, die Dornenhecke zu bezwingen. Dafür musste er erst einmal erfinderisch werden und einen Gegenstand ertüfteln, um durch die Dornenhecke zu gelangen. Nach einigen Versuchen und unterschiedlichen Strategien, gelang es dem Prinzen schließlich, die Dornenhecke zu durchbrechen. Am Ziel angelangt, fand er einen Zaubertrank, mit dem er nun in das Schloss eilte. Mit dem Zaubertrank erweckte er die Königstochter und sie dankten Gott, dass sie sich gefunden hatten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie auch heute noch.

Ganz unserem heutigen Vorbild Dornröschen nach, schliefen wir auch etwas länger – zwar nicht 100 Jahre, sondern nur eine Stunde länger, aber trotzdem war der Großteil der Teilnehmer und auch der Leiter einigermaßen ausgeschlafen und fit für den Tag. Wir ließen es aber erst einmal ruhig angehen und brunchten ganz entspannt draußen in der morgentlichen Sonne. Besuch bekamen wir dabei von der Gemeindereferentin Sigrun Mei, die einen Tag auf der Freizeit miterleben wollte und die uns morgens als erstes schon einmal Wecken, Brezeln und Saft mitbrachte.

Den restlichen Vormittag über wurde zunächst einmal fleißig gebastelt, denn es musste noch wichtiges Material hergestellt werden, das für das Geländespiel am Nachmittag benötigt wurde. Bei diesem verkörperten die Kinder und die Leiter, nachdem sie in zwei Teams aufgeteilt worden waren, verschiedene Spielkarten und mussten versuchen, die gegnerische Mannschaft zu schlagen, um deren Fahne zu stehlen.

Abends wurde dann das Lagerfeuer wieder angezündet und wir feierten gemeinsam Gottesdienst, für den jede Zimmergruppe sich ein paar Fürbitten überlegt hatte.

Im Anschluss saßen wir noch eine ganze Weile ums Lagerfeuer herum, sangen Lieder und ließen den gemeinsamen Tag schön ausklingen.

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